Führungen, Vorträge, Kunstgespräche.

ENDLICH WIEDER ORIGINALE !
Endlich können wir wieder zu Kunstausstellungen und Originale vor Ort betrachten. Dies ganz kurz zur Info:

Museumsführungen in Kleingruppen, z. B. in der Kunsthaussammlung oder in anderen grossen Häusern, sind erlaubt, und sie sind erst noch lohnender für die Teilnehmenden.
- Kunstvorträge mit 30 bis 40 Personen in grossen Sälen sind wieder gefahrlos möglich.

Mein Angebot ist abrufbar und kann auch individuell angepasst werden. Ich freue mich!
+79 562 57 17 oder mr@mariettarohner.ch



NEU: ELSE LASKER-SCHÜLER. Dichterin, Künstlerin und Traumtänzerin am Abgrund

Die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) ist eine schillernde Figur und herausragende Vertreterin des literarischen Expressionismus in Berlin. Sie schuf sich ein Alter Ego als «Prinz Jussuf von Theben», und ihre Auftritte waren regelrechte Performances. Sie war auch eine talentierte Zeichnerin und verknüpfte kunstvoll Schrift und Bild. Geistesgrössen wie Karl Kraus, Gottfried Benn sowie Franz Marc von der Gruppe «Blauer Reiter» waren ihre Freunde. Mit Letzterem pflegte sie regen Briefwechsel mittels künstlerisch gestalteter Postkarten. Öfters kam Lasker-Schüler in die Schweiz, und ab 1933 bis 1939 lebte sie hier im Exil. In Zürich, wo sie sich mehr schlecht als recht versorgen konnte, erschien 1937 in der NZZ erstmals ihr berühmtes Gedicht «Mein blaues Klavier».

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WEITERHIN: SUZANNE VALADON. Muse, Modell und Künstlerin um 1900 in Paris-Montmartre

Suzanne Valadon (1865-1938), Tochter einer französischen Näherin, musste früh zum Lebensunterhalt beitragen. Im Künstlerviertel Montmartre wurde sie bald Muse, Modell und Geliebte von Renoir, Toulouse-Lautrec und anderen. Mit 18 Jahren wurde sie Mutter. Sie hatte grosses zeichnerisches Talent, das von Edgar Degas erkannt wurde; bei ihm lernte sie die Technik des Radierens. Dann begann sie autodidaktisch zu malen. Valadon schuf Stillleben und Porträts und gilt als Pionierin der realistischen Aktmalerei. Die Mutter des Malers Maurice Utrillo hinterliess ein Oeuvre von rd. 500 Gemälden und 300 Arbeiten auf Papier. Ein unkonventionelles Leben und Werk, wie es nur in Paris möglich war!

Bildvortrag ca. 1.5h, für Institutionen oder im informellen Rahmen: 079 562 57 17 oder mr@mariettarohner.ch