Führungen, Vorträge, Kunstgespräche.

SOLITUDE. INSPIRIERENDE BLICKE AUF DARSTELLUNGEN VON EINSAMKEIT

Oberhalb von St. Gallen gibt es einen Aussichtshügel, die Solitüde, also die Einsamkeit. Dahin spaziert, wer zwischendurch seine Ruhe vom Alltag und das Alleinsein sucht. Auch Kunstschaffende, Poetinnen und Sinnsucher brauchen und kennen die Einsamkeit; wir anderen kennen sie zwischendurch wohl auch. In diesem Bildvortrag gehen wir den künstlerischen Spuren nach: Wie wird Einsamkeit dargestellt von Gauguin, Munch oder Edward Hopper? Wie wird sie beschrieben von Hermann Hesse oder Mascha Kaléko? Ob die Dargestellten alt sind oder jung, ob allein oder inmitten anderer, ob freiwillig oder nicht: Der Vortrag präsentiert Bilder und Texte mit überraschenden Einsichten und Ausblicken.
Öffentlicher Vortrag am 14.02.2022 um 14.00h in Zürich, Anmeldung obligatorisch bis 31.1. https://www.stiftung-eg.ch/veranstaltungen/
Vortrag buchen für Institutionen: 079 562 57 17 oder mr(at)mariettarohner.ch


ORIGINALE !
Kunst ist ein sinnliches und soziales Erlebnis. Und bei Führungen in kleinen Gruppen profitieren Sie noch mehr.

Der Kunsthaus-Neubau Zürich bietet (nebst viel Presse) einiges mehr: Es sind nämlich drei Privatsammlungen zu sehen: Neben Bührle feiert die Sammlung Merzbacher ein Fest der Farben, s. Abb. Die Sammlung Looser zeigt Werke der Minimal Art und des US-Expressionismus. Und wenn Sie einige Momente in Licht und Klang baden wollen: Treten Sie ein in Pipilotti Rists poetischen «Pixelwald»...
Überblicksführungen sowie Rundgänge zu gewünschten Schwerpunkten: 079 562 57 17 oder mr(at)mariettarohner.ch

MERET OPPENHEIM. Mon exposition. Bis 12.2.2022
«Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen». Dieser Satz von M.O. ist programmatisch. Die bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jh. und Vertreterin des Surrealismus war radikal offen: kunstfremde Materialien, Sprünge zwischen Bild und Wort, Bezüge zu diversen Strömungen. Dazu war sie schön – und provokant, wie ihr Werk 'Ma Gouvernante' von 1936 zeigt , s. Abb. Die Retrospektive mit 200 Werken beginnt im Paris der 1930er und spannt sich über fünf Jahrzehnte. https://www.kunstmuseumbern.ch/de/sehen/ausstellungen-146.html

ELSE LASKER-SCHÜLER. Dichterin, Künstlerin und Traumtänzerin
Die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) ist eine schillernde Figur anfangs 20. Jh. in Berlin und Vertreterin des literarischen Expressionismus. Ihre Auftritte waren regelrechte Performances. Sie war auch Zeichnerin und verknüpfte kunstvoll Schrift und Bild. Geistesgrössen wie Gottfried Benn oder Franz Marc von der Gruppe «Blauer Reiter» waren ihre Freunde. Öfters kam Lasker-Schüler in die Schweiz, und ab 1933 bis 1939 lebte sie hier als Migrantin. 1937 erschien in der NZZ erstmals ihr berühmtes Gedicht «Mein blaues Klavier». In den Dreissiger Jahren reiste sie mehrmals nach Palästina, voll Sehnsucht nach einer orientalischen Wunschheimat, und lebte bis zu ihrem Tod 1945 in Jerusalem. Ihr Leben sowie eine Auswahl ihrer schönsten Texte und Zeichnungen stehen im Blickpunkt dieses Bildvortrags.
Vortrag buchen: 079 562 57 17 oder mr(at)mariettarohner.ch