Führungen, Vorträge, Kunstgespräche.

Suzanne Valadon: Muse, Modell und hoch talentierte Künstlerin um 1900 in Paris-Montmartre

Suzanne Valadon (1865-1938), Tochter einer Wäscherin, musste früh zum Lebensunterhalt beitragen. Im Künstlerviertel Montmartre wurde sie Muse, Modell und Geliebte von Renoir, Toulouse-Lautrec und anderen. Mit 18 Jahren wurde sie Mutter. Bei Edgar Degas lernte sie radieren und begann autodidaktisch zu malen. Valadon malte Stillleben, Porträts und gilt als Pionierin der realistischen Aktmalerei. Die Mutter des Malers Maurice Utrillo schuf rund 500 Gemälde und 300 Arbeiten auf Papier. Ein unkonventionelles Leben und Werk, wie es nur in Paris möglich war!
Bildvortrag, Dauer 1h oder länger, für Institutionen buchbar

Nächster öffentlicher Vortrag:
Do, 28.3., 14-16.30h, mit Pausenkaffee & Kuchen
aki, Hirschengraben 86 (beim Central die Treppe hoch)
8001 Zürich

Anmeldung via Frauenbund Zürich
Tel. 044 368 55 66 - info@frauenbund-zh.ch


Angelika Kauffmann: «Kultivierteste Frau Europas» und berühmteste Malerin des 18. Jh.

Angelika Kauffmann (1741-1807) wurde in Chur als Malertochter geboren und als Wunderkind vom Vater gefördert, der sie zu Aufträgen an italienische Fürstenhöfe mitnahm. Sie lebte und malte als junge Frau in Rom und später in London und fand als eine der ersten Frauen Aufnahme an die Royal Academy. Sie war hoch gebildet, sprach und schrieb in vier Sprachen und verkehrte mit Dichtern, Denkern und Wissenschaftlern; Goethe gehörte zu ihren Freunden. Angelika Kauffmann feierte grosse künstlerische Erfolge als Historien- und Portraitmalerin bei Hof und Adel. Die Welt war damals regelrecht «Angelica-mad», verrückt nach Angelika Kauffmann, die nicht nur talentiert, sondern auch geschäftstüchtig war. Ein beeindruckendes Leben und ein damals zu Höchstpreisen gehandeltes Werk.
Bildvortrag, Dauer 1.5h, für Institutionen buchbar


«Treffpunkt Kunst» HSG St. Gallen
Lust auf Kunst an besonderen Orten? Dieser Rundgang führt durch den Campus der HSG/Uni St. Gallen. Sie beherbergt Kunst am Bau und auf dem Areal von Arp über Mirò, Martin Disler, Mimmo Paladino, Alicia Penalba, Alejandro Diaz und Roman Signer bis zu Gerhard Richter und Antoni Tàpies. Die Werke, auf die manches Museum neidisch werden könnte, sind im Aussenraum, in den Fluren und z.T. in den Innenräumen frei zugänglich (unter Berücksichtigung der regulären Öffnungszeiten).

Dauer des geführten Rundgangs: ca. 1.5h, Kollekte
Anmeldung und Zeitabsprache für Gruppen bis 10 Pers.: 079 562 57 17 oder mr@mariettarohner.ch

... und hier die Broschüre «Kunst am Bau» zum Schmökern
http://issuu.com/universityofstgallen/docs/kunstf__hrer_2013?e=1821225/3775224